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# 01 | 2015 Juli/August

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LÄNGER LAUFEN MIT WENIG

LÄNGER LAUFEN MIT WENIG SCHUH Christina Hering schwört auf Dauerläufe mit dem Nike Free. „Da spüre ich gar nicht, dass ich Schuhe anhabe und trainiere meine Füße“, sagt die Spitzenathletin. Gilt das für alle Läufer? Sind Barfußlaufschuhe wirklich geeignet, um damit lange und gesund zu laufen? Wir haben bei Professor Stefan Grau nachgefragt, der zu den weltweit führenden Experten für die Biomechanik des Fußes zählt. Er hat uns erklärt, wie Füße beim Laufen funktionieren. Unser Fuß ist ein Wunderwerk der Natur. 26 Knochen werden von Muskeln, Sehnen und Bändern so zusammengehalten, dass ausdauerndes Gehen, schnelles Laufen und kraftvolles Springen möglich werden. Doch bei den meisten Menschen im fortgeschrittenen Alter ist das Zusammenspiel der Strukturen der Füße gestört. Neben angeborenen Fehlstellungen sind dafür vor allem Bewegungsmangel und Schuhe verantwortlich, die den natürlichen Bewegungsablauf beim Gehen und Laufen entweder nicht unterstützen oder sogar noch behindern. Grund genug, beim Laufen vor allem seinen Füße viel Gutes zu tun. Das gelingt, indem wir – solange die Füße so funktionieren, wie von der Natur geplant – Schuhe tragen, in denen sie sich so bewegen können wie beim Barfußlaufen. Wichtig auch: Wenn Wetter und Untergrund es zulassen, sollten wir immer mal wieder ein paar Kilometer barfuß laufen. Denn dafür sind Füße konstruiert. Gesunde Füße verfügen über ein natürliches Dämpfungssystem, das bei jedem Schritt den Aufprall so abfängt, dass auch Knie und Hüften nicht zu stark belastet werden. Sobald wir mit der Außenseite des Fußes den Boden berühren, wird dieses Dämpfungssystem aktiviert. Egal ob wir mit der Ferse oder dem Mittelfuß aufsetzen – immer folgt eine leichte Einwärtsdrehung des Fußes, die von Experten „Pronation“ genannt wird. Diese Bewegung hat zur Folge, dass sich bei den meisten Menschen das Fußgewölbe ein Stückweit abflacht, bevor am Ende der Abrollbewegung der Abstoß vom Boden über den großen Zeh erfolgt. „Durch diese Einwärtsdrehung und die Abflachung des Gewölbes wirkt der Fuß wie ein natürlicher Stoßdämpfer“, erklärt Professor Stefan Grau, der an der Universität im schwedischen Göteborg forscht. Er warnt gleichzeitig davor, beim Laufen Schuhe mit einer zu steifen Sohle und zu wenig Flexibilität zu tragen. „Solche Modelle schränken die natürliche Funktionsweise des Fußes ein und das kann langfristig Probleme verursachen“, sagt der Wissenschaftler. Wenig flexible Schuhe unterdrücken aber nicht nur das Dämpfungssystem aus Muskeln, Bändern, Knochen und Sehnen im Fuß, sie rauben auch Energie bei der dynamischen Abrollbewegung und beim Abstoßen über die Großzehen. „Der menschliche Fuß verfügt mit der Plantarfaszie, die sich an der Fußsohle von der Ferse bis zu den Grundgelenken der Zehen zieht, über ein Instrument, Energie vom Fußaufsatz bis zum Abstoß zu übertragen“, sagt der Wissenschaftler. Er attestiert den Modellen aus der Free-Serie von Nike, die natürliche Abrollbewegung des Fußes effektiv zu unterstützen. Allerdings funktioniert lange nicht jeder Läuferfuß so, wie eigentlich von der Natur vorgesehen. Das hat Stefan Grau mit einer Methode herausgefunden, die weltweit nur an der Universität von Göteborg angewendet wird. Dort können die Wissenschaftler mit einem Scanner die Abrollbewegung des Fußes in der Bewegung bis ins kleinste Detail erforschen. Und dabei hat sich herausgestellt, dass bei manchen Menschen das Abflachen des Fußgewölbes beim Abrollen ausbleibt. „Woran das liegt, versuchen wir gerade herauszufinden“, erklärt Stefan Grau. Jeder Fuß ist eben anders, und deshalb bleibt die Entscheidung für einen Laufschuh immer eine ganz individuelle. Wir sollten uns beraten lassen und herausfinden, welcher Schuh zum eigenen Fuß und zum Bewegungsablauf passt. Aber eine Grundregel gilt immer: Jeder Schuh sollte die individuelle, natürliche Bewegung des Läufers unterstützen. Christina Hering trainiert viel mit dem Free von Nike. Ihr ganzes Equipment findest du auf www.nike.com ——— 032 LÄUFER & LEUTE LL

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# 05 | 2016 September/Oktober