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# 01 | 2016 Januar/Februar

TRAINING & FITNESS

TRAINING & FITNESS ALSTER RUNNING AUF HAMBURGS BELIEBTESTER STRECKE KÖNNEN LÄUFER IHR TRAINING SEKUNDENGENAU ERFASSEN LASSEN. WIE DAS FUNKTIONIERT? UND WIE DIE RESONANZ IST? DAS ERKLÄRT HIER ALSTERRUNNING- ERFINDER MICHAEL BRÜGMANN. Michael Brügmann, du hast Alsterrunning erfunden. Wie bist du auf die Idee gekommen? Ich laufe gern, und bei einem Marathon gab es mal einen SMS-Dienst, mit dem meine Freunde immer sehen konnten, wo ich gerade war. Das fand ich cool. Damals – das war 2008 – ist die Idee entstanden und hat sich seitdem langsam entwickelt. ——— 036 TRAINING & FITNESS TF

#MICHAEL BRÜGMANN: SOFTWARE- ENTWICKLER UND ERFINDER DES ALSTER- RUNNINGS Alsterrunnning Was ist das? Eine abgemessene Strecke von 7,33 Kilometern (einmal um die Hamburger Außenalster) Genaue Zeitmessung durch Chip am Schuh und sechs Messpunkte. Der Chip kostet 28 Euro Online Ergebnisse abrufen und mit anderen Alsterrunnern vergleichen Lauf-Community mit verschiedenen Events und Lauftreffs Im Sommer 2012 hast du die Idee dann in die Tat umgesetzt. Das war sicher nicht so einfach? Es war am Ende jedenfalls einfacher als gedacht. Ich hatte befürchtet, dass es schon an der Genehmigung der Stadt scheitern würde. Die brauchte ich ja, um die Messpunkte zu installieren. Doch die waren von der Idee sofort begeistert. Ich sollte ein Konzept einreichen, und vier Wochen später hatte ich die Genehmigung. Dann konnte es mit dem Bau losgehen … Was muss man tun, wenn man Alsterrunner werden möchte? Einfach auf unserer Homepage anmelden, einen Chip bestellen, am Schuh befestigen und loslaufen. Starten kann man, wo man will. Immer wenn man an einem Poller vorbeiläuft, blinkt ein grünes Licht auf und signalisiert, dass die Daten erfasst wurden. Hinterher sind dann die zurückgelegte Distanz und die Zeit online zu finden. Alsterrunning gibt es nun seit fast drei Jahren. Bist du mit der Resonanz zufrieden? Ja. Mittlerweile sind mehr als 3500 Läufer angemeldet. Das ist eine super Zahl. Ich bekomme auch viel positives Feedback. Es gibt natürlich immer welche, die anderer Meinung sind. Die meinen, sie müssen sich nicht noch mehr überwachen lassen. Aber das ist okay, sie müssen ja nicht mitmachen. Es gibt mittlerweile doch schon jede Menge Lauf-Apps und hochwertige Laufuhren. Warum ist es dann notwendig, die Zeit noch mit einem Chip zu messen? Zum einen ist es einfacher. Die Läufer brauchen an nichts zu denken und können ihr Smartphone einfach mal zu Hause lassen. Der Chip wird einmal am Schuh verschnürt, und dann bleibt er da. Zum anderen ist es ja beim Marathon auch so, dass man zwar eine Uhr dabei hat, trotzdem hinterher ganz gespannt auf das offizielle Ergebnis wartet. So kann man sich mit allen vergleichen, die mitgelaufen sind – und nicht nur mit seinen Freunden, wie bei einigen Lauf-Apps. Es ist ein Ansporn und eine Extra-Motivation, wenn man hinterher im Internet nachschauen kann, welchen Platz man an diesem Tag oder in diesem Monat gemacht hat. Was bietet Alsterrunning noch für Vorteile? Auf alsterrunning.de ist mittlerweile eine richtige Lauf-Community entstanden. Dort können die Sportler nicht nur ihre Ergebnisse nachschauen, sondern sich auch mit anderen austauschen und vernetzen, ein eigenes Profil anlegen, Freunde hinzufügen und Nachrichten verschicken. Auch organisieren wir immer wieder verschiedene Events, bei denen die Läufer dann mitmachen können. Was für Events sind das? Zum Beispiel haben wir während der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 unsere eigene WM ausgetragen. Die Läufer wurden den unterschiedlichen Ländern zugelost, und dann ging es darum, welches Team die meisten Kilometer sammelt. Man hat gemerkt, dass es ein echter Ansporn für viele war und sie sich untereinander besser kennengelernt haben. Auch bieten wir jede Woche einen Lauftreff mit immer anderen Trainern an. Was lässt sich über die Laufgewohnheiten der Alsterrunner sagen? Eine ganze Menge: Frauen brauchen im Schnitt 48:14 Minuten für eine 7,33-Kilometer-Runde, Männer 41:27 Minuten. Der beliebteste Lauf-Tag ist der Montag, und eine knappe Mehrheit (51 Prozent) läuft rechtsherum, also im Uhrzeigersinn. Auch haben wir herausgefunden, dass die Läufer, die rechtsherum laufen, im Schnitt 1:08 Minuten schneller sind, als die, die linksherum laufen. Keine Ahnung weshalb, aber wir werden versuchen, es zu analysieren. LAUFEN.DE ——— 037

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# 05 | 2016 September/Oktober