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# 02 | 2016 März/April

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Läufer & Leute jo

Läufer & Leute jo Schindler ← pur: Unser Fotograf Norbert wilhelmi porträtiert in einer Serie menschen aus der laufszene. warum engagieren sie sich so stark fürs Laufen? was sind ihre ziele und wünsche? Kurzer Bürstenhaarschnitt, helles Hemd ohne Krawatte, selbstbewusstes Auftreten: So kennt man Jo Schindler seit vielen Jahren. Der Renndirektor des Frankfurt-Marathons ist eine Größe in der deutschen Laufszene. Der gebürtige Regensburger lenkt seit 2002 die Geschicke des drittgrößten deutschen Marathons und hat es seitdem geschafft, die Finisher-Zahlen konstant auf ein fünfstelliges Niveau zu heben. 2015 finishten 11.154 Läufer den Marathon, die Rekordzahl lag 2011 bei der 30. Austragung bei 12.438 Läufern im Ziel. Dem 56-Jährigen ist es in den vergangenen Jahren immer gelungen, aufstrebende Weltklasse-Athleten wie den Streckenrekordler (2:03:42 h) und späteren Weltrekordler Wilson Kipsang (2:03:23 h) in die Main-Metropole zu locken. Dazu garniert er sein Feld stets mit deutschen Top-Läufern wie den sympathischen Zwillingen Anna und Lisa Hahner oder dem deutschen „Vorläufer“ Arne Gabius. Der steigerte vergangenes Jahr in Frankfurt den 27 Jahre alten deutschen Rekord auf 2:08:33 Stunden. Es war die große Geschichte des Marathon-Jahres 2015. Genauso wichtig wie die Zeiten ganz vorn sind Jo Schindler die Tausenden Freizeitläufer, die nicht um jede Sekunde kämpfen. Eben diese genießen das Rennen in Frankfurt und seit 2003 den spektakulären Zieleinlauf auf dem Roten Teppich in der Festhalle. „Der Frankfurt-Marathon soll sein Gesicht haben - für den Ersten und den Letzten“, lautet das Credo des Renndirektors. Der Chef der Agentur „Motion Events“ ist dem Frankfurt-Marathon und dem Laufsport generell jedoch noch deutlich länger verbunden. „Als Marathon-Traditionalist bin ich schon lange ein Fan von Frankfurt“, sagte er einmal in einem Interview. Die Liebe zu Deutschlands ältestem City-Marathon kommt nicht von ungefähr. Schließlich studierte Jo Schindler in der Finanzmetropole und lief vor rund zwei Jahrzehnten Drei Fragen, Drei Antworten ⇥ Was ist dein Lebensmotto? Keep on running! ⇥ Was ist dein größter Wunsch für deine Zukunft? Gesundheit, Glück und Erfolg für mich und meine Familie. seine Marathon-Bestzeit in Frankfurt: beachtliche 2:46 Stunden. Mittlerweile schnürt der 56-Jährige häufiger in Regensburg als in Frankfurt die Laufschuhe. Er pendelt zwischen seiner Heimat Ostbayern und der Großstadt am Main. Jo Schindler hat ein klares Bild, wie sich der Frankfurt-Marathon in den kommenden Jahren zeigen soll. Dazu gehört auch eine Vorreiterrolle im Anti-Doping-Kampf. Auf eigene Kosten lässt der Frankfurt-Marathon mehr Eliteläufer kontrollieren als andere Rennen. Darüber hinaus werden die Proben im Kölner Labor für Dopinganalytik für Nachkontrollen über Jahre gelagert. „Außerdem beginnen wir erst mit der Auszahlung der Preisgelder, wenn negative Kontrollergebnisse vorliegen“, betont Jo Schindler. Er warnt aber auch die Freizeitsportler: „Ein 60-jähriger, der sich vor dem Start drei Voltaren einwirft – das ist Medikamentenmissbrauch.“ Jo Schindler und sein ganzes Team möchten beim Frankfurt-Marathon nicht nur sauberen und guten Sport für alle Leistungsklassen bieten, auch der Umweltaspekt ist den Machern wichtig. Stolz ist Jo Schindler auf den „Green Award“ für den weltweit grünsten Marathon, der 2014 durch die „Association of International Marathons and Distance Races“ (AIMS) verliehen wurde. Sehr gerne möchte Frankfurt wieder die Nummer zwei der Marathons in Deutschland werden: 2011 und 2012 hatten die Frankfurter den Hamburg-Marathon in Sachen Finisher-Zahlen überflügelt. Mittlerweile hat die Elbmetropole den Spieß wieder umgedreht. Einen neuen Finisher-Rekord bei der 35. Marathon-Auflage am 30. Oktober würde der Renndirektor wahrscheinlich noch lieber präsentieren als einen neuen Streckenrekord. Schließlich seien die Finisher „die harte Währung beim Marathon“. Jo Schindler hätte dann bei seinem 15. Frankfurt-Marathon in verantwortlicher Position wieder alles richtig gemacht. ⇥ Was wünschst du dir für unsere Gesellschaft? „Alle Menschen werden Brüder.“ (aus „An die Freude“ von Friedrich Schiller – 9. Sinfonie Ludwig van Beethoven) ——— 048 Läufer & Leute LL Laufen.de ——— 049

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# 05 | 2016 September/Oktober