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# 04 | 2016 Juli/August

TRADITION TRIFFT

TRADITION TRIFFT INNOVATION → NIKE AIR ZOOM PEGASUS 33 Der Pegasus ist ein echter Klassiker. Seit Jahrzehnten schwören Freizeit- und Spitzenläufer auf den Neutralschuh mit der Waffelsohle von Nike. Jetzt gibt es ihn in der 33. Auflage. Und wir haben ihn getestet. Unser Fazit nach den Testläufen: Der 33. Pegasus ist der beste, den es je gab. Mit dem Pegasus von Nike haben schon vor mehr als 20 Jahren Spitzenläufer in aller Welt trainiert. Aktuell ist es Doppel-Olympiasieger Mo Farah, der einen Großteil seiner Trainingsläufe in dem Klassiker absolviert (ein Interview mit ihm liest du ab Seite 60). Aber auch Freizeitläufer die bei Weitem nicht so schnell sind wie der Brite, der bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wieder das Gold-Double über 5000 und 10.000 Meter anpeilt, werden die 33. Auflage des Schuhs lieben, die gerade in die Läden gekommen ist. Denn Nike hat seinen meistverkauften Laufschuh noch einmal deutlich verbessert. Entscheidend dafür: Die US-Amerikaner haben dem Pegasus zum ersten Mal ein Zoom Air Dämpfungselement unter dem Vorfuß verpasst. Bislang sorgte die Technik beim Pegasus nur unter der Ferse für das komfortable und reaktionsfreudige Laufgefühl. Unsere Testläufe mit dem Pegasus haben gezeigt: Der neue Laufschuh lässt den Läufer eine Mischung aus Dynamik und Komfort spüren. Er ist für sehr zügige und schön gemütliche Läufe gleichermaßen geeignet. Außerdem sorgt das klassische Waffelmuster in der Hartgummi-Außensohle für Grip auf jedem Untergrund: Der Schuh ist ein echter Allrounder. Mit ihm haben wir uns auf jedem Bodenbelag – vom Asphalt bis zum leichten Trail – wohlgefühlt. Einzige Voraussetzung: Man sollte kein Schwergewicht sein, möglichst ohne zu großes Nach-Innen-Knicken abrollen und mit Schuhen ohne stützende Elemente klarkommen. Denn der Pegasus bleibt auch in der 33. Auflage ein neutraler Schuh, der übermäßige Pronation nicht stabilisiert. Für Passform und Komfort sorgt auch das Obermaterial: In das atmungsaktive Mesh sind Flywire-Fasern eingearbeitet: Der Schuh passt sich so bei jedem Schnüren der individuellen Fußform des Läufers an. Der Pegasus sitzt auch bei längeren Läufen wie angegossen. Mit einem Gewicht von knapp unter 300 Gramm in US-Größe 9 ist der Pegasus für schnelle und dynamische Trainingsläufe ideal geeignet. Ein weiteres Argument für den Schuh ist der Preis: Mit 120 Euro zählt er zu den günstigsten Premium-Laufschuhen. Es gibt nur wenige Modelle, bei denen man so viel für sein Geld bekommt. 120,00 Euro | nike.com SCHUH­CHECK KOMFORTABLES LEICHTGEWICHT → ASICS DYNAFLYTE NEUE MODELLE IM TEST Um in diese Gewichtsklasse vorzustoßen, mussten Läufer bislang zu Schuhen greifen, die wesentlich weniger Dämpfungskomfort bieten. Mit dem neuen DynaFlyte bringt Asics jetzt ein Modell auf den Markt, das mit 270 Gramm (US-Größe 9) fast so leicht ist wie ein Wettkampschuh, aber den Komfort eines vollwertigen Dämpfungsschuhes bietet. Wir haben ihn getestet und finden: Das Konzept geht voll auf. Wer Schuhe ausprobiert, fängt ja meistens mit ein paar Gehschritten an, nachdem er zum ersten Mal in den Neuen geschlüpft ist. Beim DynaFlyte fällt dabei auf: Die Fersendämpfung ist superweich. Ob das beim Laufen nicht zulasten der Dynamik geht? Aber schon nach den ersten Metern auf der Laufstrecke ist klar: mitnichten. Asics ist mit diesem Schuh wirklich ein Clou gelungen: Die optimale Verbindung von Leichtigkeit, Dynamik und Komfort. Dabei ist auch vollkommen egal, wie schnell oder wie lange man läuft. Der DynaFlyte unterstützt bei jedem Tempo und auf jeder Distanz mit optimaler Dämpfung. Die einzige Einschränkung: Wer auf der Suche nach einem sehr stabilen Schuh ist, der auch einer deutlichen Überpronation entgegenwirkt, wird mit dem DynaFlyte nicht wirklich glücklich werden. Die Stärken der ganz neuen Zwischensohle, die auf der ganzen Länge mit FlyteFoam ausgestattet ist, liegen halt beim Dämpfen. FlyteFoam ist das neueste Asics-Patent im Bereich der Zwischensohlentechnologie. Es sorgt für komfortable Dämpfung bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht. Denn Läufer, die weniger Schuhgewicht am Fuß haben, können effizienter laufen und dadurch das eigene Tempo auf jeder Strecke verbessern. FlyteFoam ist das Ergebnis von mehr als drei Jahren Entwicklungsarbeit. In deren Verlauf wurden am Asics Institute of Sport Science (ISS) im japanischen Kobe mehr als 300 Prototypen getestet. FlyteFoam ist um etwa 55 Prozent leichter als der Industriestandard für Zwischensohlen-Materialien für Laufschuhe. 160,00 Euro | asics.de ——— 022 EQUIPMENT & MODE EM 018-023_laufen.de_mag_2016_04_produktnews.indd 22 24.06.2016 14:13:55

OLYMPIAREIF DEUTSCHES UNTERNEHMEN VERSORGT ATHLETEN IN RIO MIT BANDAGEN UND KOMPRESSIONSPRODUKTEN In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts hat Bauerfeind als kleines Familienunternehmen im thüringischen Zeulenroda begonnen, medizinische Kompressionsstrümpfe zu produzieren. Mittlerweile ist daraus eine weltweit operierende Unternehmensgruppe geworden, die als einziger Hersteller der Welt für die Olympischen Spiele 2016 Bandagen, Orthesen, medizinische Kompressionsstrümpfe und orthopädische Einlagen liefert. Verletzungen und Beschwerden gehören zum Hochleistungssport wie das tägliche Training. Deshalb wird im olympischen Dorf in Rio de Janeiro auch eine Poliklinik errichtet, die allen Teilnehmern zur Verfügung steht. Dort arbeiten Sportorthopädietechniker von Bauerfeind Hand in Hand mit den Ärzten: Kommt ein verletzter Athlet, wird nach der Diagnose durch den Arzt gemeinsam das für den Sportler optimale Produkt ausgewählt. Der Ortho- pädietechniker erklärt dem Athleten, wie das Produkt wirkt und wie er es richtig anlegen muss. Die ersten der 15 bei Olympia im Einsatz befindlichen Bauerfeind-Mitarbeiter werden schon Mitte Juli nach Rio fliegen, wenn das olympische Dorf öffnet. Insgesamt werden circa 9000 Produkte von Zeulenroda nach Rio geschickt, um alle nötigen Produkte für die 10.500 A Sportler in verschiedenen Größen vorrätig zu haben. bauerfeind-sports.com HIGH­END ALLROUNDER → GARMIN FORERUNNER 735XT Toller Tragekomfort bei nicht mal 50 Gramm – der neue GPS-Trainingscomputer Garmin Forerunner 735XT ist ein echtes Leichtgewicht, aber ganz groß in Sachen Funktionsumfang. Größter Pluspunkt ist dabei die Herzfrequenzmessung am Handgelenk. Obwohl die Garmin-Neuheit diese Disziplin zuverlässig beherrscht, gehört im Run-Bundle ein Brustgurt zum Lieferumfang. Für die Herzfrequenzmessung ist dieser zwar nicht unbedingt erforderlich, dafür misst er andere, für Läufer wichtige Werte wie Schrittfrequenz, Bodenkontaktzeiten oder Vertikalbewegung des Körpers. Der Trainingscomputer erfasst alle wichtigen Daten, die anschließend mit der Garmin-Connect-App umfassend ausgewertet werden können. Und nach dem Training bleibt die schicke Uhr einfach am Handgelenk: Mit dem integrierten Fitnesstracker sowie Smart Notifications, die eingehende Anrufe und Benachrichtigungen anzeigen, ist er ein toller Begleiter – beim Laufen genauso wie im Alltag. Run Bundle: 499,99 Euro | garmin.com/de 018-023_laufen.de_mag_2016_04_produktnews.indd 23 24.06.2016 14:13:59

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# 05 | 2016 September/Oktober