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# 05 | 2016 September/Oktober

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SN SZENE-NEWS

SN SZENE-NEWS OLYMPIA-MARATHON GLÜCKLICHE GESICHTER BEIM OLYMPIA-MARATHON IN RIO KAMEN ALLE DEUTSCHEN ATHLETEN WEIT HINTER DEN MEDAILLEN-GEWINNERN INS ZIEL. TROTZDEM WIRKTEN ALLE GLÜCKLICH. ABER NUR DIE HAHNER-TWINS LISA UND ANNA WURDEN DAFÜR KRITISIERT. Die Marathon-Zwillinge Lisa und Anna Hahner machten sportlich keine gute Figur in Rio. Und dass sie Hand in Hand auf den Plätzen 81 und 82 landeten, kam nicht gut an. Der Deutsche Leichtathletik-Verband kritisierte den Marathon-Auftritt der Hand in Hand über die Ziellinie gelaufenen Zwillinge Lisa und Anna Hahner bei den Rio-Spielen in ungewöhnlicher Schärfe. „Einen olympischen Lorbeer haben sich die Hahner-Zwillinge mit ihrem Auftritt und ihren Leistungen nicht verdient“, meinte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen in Rio de Janeiro. „Hand in Hand geht man spazieren, aber nicht über eine olympische Marathon-Distanz.“ Die Hahner-Geschwister hatten ihr olympisches Marathon-Rennen mit mehr als 21 Minuten Rückstand und 2:45-Stunden-Zeiten auf die Siegerin und mehr als 15 Minuten über ihren Bestleistungen auf Platz 81 und 82 beendet. „Es wirkte so, als absolvierten sie einen Volkslauf und nicht die olympische Entscheidung“, wetterte Kurschilgen. Die Hahner-Zwillinge wollten sich dazu nicht öffentlich äußern. „Wir lassen das unkommentiert“, sagte Manager Thomas Dold. Lisa und Anna Hahner hatten ihr Rio-Rennen auf Facebook so kommentiert: „Platz 81 und 82. Definitiv nicht das, was wir uns erhofft haben. Ob wir zufrieden sind? Nein. Dennoch einer unserer größten sportlichen Momente.“ Seit vier Jahren hätten sie auf diesen Moment hingelebt und hintrainiert. „Dafür sind wir im Training an unser Limit und ab und zu auch darüber hinausgegangen“, betonten sie. „Danke, an alle, die mitgefiebert haben.“ Und am Ende folgte noch der Hinweis: „Alle, die kein Interesse daran haben, dürfen die Seite gerne disliken.“ Kurschilgen äußerte sein Unverständnis über die Nonchalance der beiden Athletinnen. Wenn Platzierung und Zeit bei einem olympischen Wettbewerb in den Hintergrund treten, wie es beide unmittelbar nach dem Zieleinlauf formuliert hatten, „dann ist das respektlos und ein Schlag ins Gesicht gegenüber allen anderen Athleten der deutschen Olympiamannschaft“. Bei Olympia dürfe die PR-Strategie nicht über den Interessen einer deutschen Nationalmannschaft stehen, kritisierte Kurschilgen. Die „Hahner-Twins“ hatten zwei Tage zuvor bei einem PR-Termin ihres Ausrüsters in Interviews sowie mit Foto-Shootings und Filmaufnahmen kräftig für sich geworben. Bei den Olympischen Spielen würden die Besten der Besten aus allen Ländern und Kontinenten antreten und ihre Sieger ermitteln. „Damit grenzt sich ein olympisches Finale, ein olympischer Marathon von Fun- oder Fitnessbewegungen, Volks- oder Hobbyläufen ab“, argumentierte Kurschilgen. Auch in den in den sozialen Medien wurde heftig diskutiert und bei dem ganzen Trubel um die Zwillinge ging die gute Leistung von Anja Scherl in vielen Beiträgen auch noch fast unter. Die Läuferin von der LG Telis Finanz Regensburg lief knapp acht Minuten und 40 Plätze vor den Zwillin- Fotos: imago, fotolia.com, Technogym

gen ins Ziel: Bei knapp 25 Grad und Sonnenschein war sie in 2:37:23 Stunden auf Platz 41 die stärkste deutsche Läuferin. Die Leistung ist umso höher einzuschätzen, da die 30-Jährige voll berufstätig ist. Anja Scherl blieb auch nach dem Männer-Rennen stärkste deutsche Olympia-Starterin im Marathon, denn Philipp Pflieger wurde 55. Er freute sich nach dem kräfteraubenden Lauf auf seinen Brasilien-Urlaub. Julian Flügel, der Platz 71 belegte, hatte es nach dem Zieleinlauf besonders eilig. „Ich muss dringend nach Hause, bei mir wartet meine Frau Antonia und nächste Woche das Kind vielleicht", sagte der Läufer aus Großbieber. Die beiden deutschen Olympia-Debütanten zogen trotz der hinteren Plätze mit strahlenden Gesichtern von dannen. „Es war unfassbar hart. Auf den ersten Blick waren wir gesegnet mit den Bedingungen im Vergleich zum Glutofen vor einer Woche bei den Frauen“, sagte Pflieger, „aber die Luftfeuchtigkeit war unglaublich hoch.“ Der Regensburger war nach 2:18:56 Stunden angekommen, Flügel nach 2:20:47. Er war für den verletzten Wattenscheider Hendrik Pfeiffer nachgerückt. Der deutsche Rekordhalter Arne Gabius hatte kurz vor Rio verletzt absagen müssen. Flügel räumte ein: „Ich habe schon ungefähr auf der Hälfte der Strecke gelitten. Aber es war ein Riesengefühl hier im Ziel. Das entschädigt für alle Leiden all die Jahre.“ Ganz vorne: Eliud Kipchoge, der überragende Marathonläufer der vergangenen beiden Jahre. Der Kenianer machte seinen Medaillensatz komplett: 2004 in Athen holte er Bronze über 5000 Meter, 2008 in Peking über die gleiche Strecke Silber, nun Gold im Marathon. Mit einem Lächeln lief er nach 2:08:44 Stunden über die Ziellinine. Kipchoge hatte sich bei gut 30 Kilometern aus dem führenden Trio gelöst und seinen Vorsprung kontinuierlich ausgebaut. Zweiter wurde Feyisa Lilesa aus Äthiopien (2:09:54 h), Bronze ging an den Amerikaner Galen Rupp in 2:10:05 Stunden. Auch bei den Frauen ging Gold nach Kenia. Jemima Sumgong setzte sich in 2:24:04 Stunden durch. Vor ihrer früheren Landsfrau Eunice Kirwa, die inzwischen für Bahrain startet und nach nach 2:24:13 im Ziel war. Die amtierende Marathon-Weltmeisterin Mare Dibaba (Äthiopien) gewann die Bronzemedaille mit 2:24:30 Stunden. FLEISSIGE ATHLETEN IN RIO Wenige Tage nach Ende der Olympischen Spiele in Rio veröffentliche das italienische Unternehmen Technogym, offizieller Gerätelieferant bei den Olympischen Spielen in Rio, spannende Daten zur Nutzung der Fitnessgeräte wie Laufbänder oder Rad-Ergometer, die den rund 10.000 Olympia-Sportlern zur Verfügung standen. Während der Olympischen Spiele … … liefen die Athleten mehr als 150.000 Kilometer auf Laufbändern … legten die Sportler über 200.000 Kilometer auf Rad-Ergometern zurück … stemmten die Olympioniken über 500 Millionen Kilogramm in Form von Gewichten … und verbrannten dabei gut 27 Millionen Kalorien! LAUFEN.DE ——— 013

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# 05 | 2016 September/Oktober