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SP STANDPUNKT NOCH KEIN

SP STANDPUNKT NOCH KEIN MARATHON UNTER ZWEI STUNDEN BESTMÖGLICHER AUSGANG Sportliche Höchstleistung oder Marketing-Masche? Der von Nike initiierte Marathon in Monza, bei dem Eliud Kipchoge auf dem Formel-1-Rennkurs nur 26 Sekunden zum ersten Unterbieten der Zwei-Stunden-Marke fehlten, war umstritten. Ich finde: Besser hätte das Rennen kaum enden können. Die zwei Stunden Marke wurde nicht gebrochen. Eliud Kipchoge hat in 2:00:25 Stunden Anfang Mai einen großartigen Marathon unter Laborbedingungen abgeliefert. Ständig geführt von sechs immer wieder frisch eingewechselten Tempomachern und einem Elektrofahrzeug spulte der Olympiasieger aus Kenia Kilometer um Kilometer in den für einen Marathon unter zwei Stunden geforderten 2:50 Minuten ab. Aber auf den letzten Runden des 2,4 Kilometer langen Kurses wurde er ein wenig langsamer. Für die Marathon-Szene ist dies das bestmögliche Ergebnis des von Nike initiierten und mit nach Medienberichten 30 Millionen Euro finanzierten Breaking2-Experiments. Denn so wurde gezeigt, dass der Marathon unter zwei Stunden möglich ist. Aber die Faszination einer der letzten großen Schallmauern im Sport bleibt erhalten. Vor allem für die großen Stadtmarathons ist das wichtig. Denn wäre Eliud Kipchoge in Monza unter zwei Stunden geblieben, hätte dies die Bedeutung jedes neuen Weltrekordes geschmälert. So bleibt aber nur eine Zeit stehen, die zwar deutlich unter dem aktuellen Weltrekord liegt, aber keine wirkliche Bedeutung hat, weil sie eben in keiner Rekordliste geführt wird. STANDPUNKT VON CHRISTIAN ERMERT CHEFREDAKTEUR Der ehemalige erfolgreiche Mittelstreckenläufer leitet die Redaktion von laufen.de. Er begleitet die Leichtathletik und die Laufund Marathonszene seit fast 20 Jahren als Fachjournalist. Dennoch haben Nike und besonders Eliud Kipchoge mit diesem Experiment dem Marathonlauf zu wahrscheinlich noch nie da gewesener öffentlicher Wahrnehmung weltweit verholfen. Das Projekt wurde überall weltweit im Web von Millionen Menschen angeschaut. Dass das Ganze auch dazu dient, Schuhe zu verkaufen – geschenkt. Wer Nike deshalb an den Pranger stellt, müsste konsequenterweise ganz aufhören, Spitzensport als Zuschauer zu konsumieren. Denn überall geht es beim Sport auch darum, Produkte zu präsentieren. In vielen Kommentaren war zu lesen, dass Nike mit diesem Versuch angesichts der Doping-Verseuchung des Ausdauersports und der Diskussion um die Streichung aller bisherigen Rekorde in der Leichtathletik auf dem Irrweg sei. Ich finde das nicht. Es sei denn, man geht davon aus, dass Nike gemeinsam mit dem kompletten Spitzensport auf dem Irrweg ist. Aber dann dürften wir uns ja auch beispielsweise beim Berlin-Marathon nicht mehr über Weltrekorde freuen. Gerade weil bei Breaking2 die Leistungsverbesserung eben nicht durch angebliche, große Ver- besserungen im Training und der Ernährung der Spitzensportler erzielt wurde, sondern durch die Optimierung der Bedingungen am Wettkampftag, ist die Leistung von Eliud Kipchoge von Monza nicht mehr oder weniger verdächtig als die von beispielsweise Kenenisa Bekele, Dennis Kimetto oder seine eigene von London vor einem Jahr. Und der Olympiasieger hat ja selbst erklärt, dass er vor dem Rennen in Monza nicht anders trainiert hat als beispielsweise vor dem Marathon in London, wo er 2016 in 2:03:05 Stunden sein unvergleichliches Leistungsvermögen unter Beweis stellte. Allerdings: Nike hätte sich im Kampf gegen Doping innerhalb des Projekts stärker engagieren können, wenn nicht sogar müssen. Mehr Kontrollen als die vom Welt-Leichtathletik-Verband und der Welt-Anti-Doping-Agentur veranlassten wären ein wichtiges Signal gewesen. Warum das Unternehmen dies nicht gewagt hat, bleibt als offene Frage nach diesem Experiment. Die Bedingungen jedenfalls waren an diesem frühen Samstagmorgen Anfang Mai vor den Toren Mailands wirklich zu 100 Prozent perfekt. Kein Wind, ideale Temperaturen, ein bewölkter Himmel, aber kein Niederschlag. Da hatten Eliud Kipchoge und Nike einfach auch Glück, nachdem sie mit der Wahl des topfebenen Rundkurses inmitten eines riesigen, grünen Parks mit vielen Bäumen eine außergewöhnliche Strecke gefunden hatten. Es wird schwer werden, solche Bedingungen noch einmal herzustellen. Und deshalb wird auch so schnell der Marathon-Weltrekord nicht unter zwei Stunden gedrückt werden. IN ww Ch 50 N ww M M IN ww ——— 016 STANDPUNKT SP 016-017_laufen.de_mag_2017_04_breaking2.indd 16 02.06.2017 10:27:30 14311 A

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# 05 | 2016 September/Oktober