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GIRLS CAN RACE! WIESO

GIRLS CAN RACE! WIESO LAUFEN EIGENTLICH VERGLEICHSWEISE WENIGE FRAUEN MARATHON? DAS FRAGTEN SICH AUCH DIE ADIDAS RUNNERS BERLIN. MIT DEM PROJEKT „WHO SAID GIRLS CAN‘T RACE“ BEREITEN SIE 35 JUNGE FRAUEN AUF IHREN ERSTEN MARATHON VOR. NACH DEM GROSSEN ERFOLG IM VERGANGENEN JAHR IST JETZT DIE ZWEITE RUNDE GESTARTET. Text: Anja Herrlitz | Fotos: Adidas Viele Frauen laufen. Aber nur wenige Frauen laufen Marathon. Zumindest in Deutschland, in anderen Ländern wie den USA liegt der Frauenanteil bei Marathons um die 50 Prozent. Wieso in Deutschland nicht? Das fragte sich zu Beginn des vergangenen Jahres auch Katharina Hoffmann, zu diesem Zeitpunkt Captain der Adidas Runners Berlin. Sie hatte selbst vor fünf Jahren mit dem Laufen begonnen und wollte nun ihren Teil dazu beitragen, dass sich mehr Frauen zutrauen, einen Marathon zu laufen. Deshalb rief sie zusammen mit den Adidas Runners das Projekt „Who Said Girls Can’t Race“ ins Leben. Eine Gruppe von Frauen wurde darin auf den Berlin-Marathon im Herbst vorbereitet. Nach der großen Begeisterung, die das Projekt im Vorjahr auslöste, ist nun die zweite Runde gestartet. Ziel: der 44. Berlin-Marathon am 24. September. Das Interesse an dem Projekt war überwältigend. „Wir hatten so viele Bewerberinnen, dass es echt schwierig war, die 15 Teilnehmerinnen für Berlin auszusuchen“, erzählt Joyce Binneboese, die 2016 selbst Teilnehmerin war, nun Team Captain bei den Adidas Runners Berlin ist und das Projekt „Who Said Girls Can’t Race“ betreut. Neben den 15 Berlinerinnen nehmen je vier Läuferinnen in Hamburg, Frankfurt, München, Zürich und Wien teil. „Das Interesse war so groß, dass wir in Berlin noch eine kleine Untergruppe gegründet haben, die sich unabhängig von unserem Projekt auch gemeinsam auf den Marathon vorbereitet“, sagt Joyce Binneboese. Alle, die offiziell an dem Projekt teilnehmen und sich innerhalb eines halben Jahres für den Berlin-Marathon fitmachen, profitieren in vielerlei Hinsicht. Tobias Singer, Running Coach der Adidas Runners Berlin, erstellt für jede Teilnehmerin einen individuellen Trainingsplan und steht ihnen bei Fragen und Problemen zur Verfügung. „Wir wollen sie so vorbereiten, dass sie den Marathon möglichst sicher und komfortabel schaffen und es gar keine so große Qual wird.“ Außerdem wird zusammen an der Lauftechnik gefeilt und an der Kraft gearbeitet. Betreuung durch Ärzte, Physiotherapeuten und Ernährungsspezialisten gehört ebenso dazu wie die Ausstattung mit hochwertigem Lauf-Equipment durch Adidas. Zudem haben die Teilnehmerinnen eine Plattform, auf der sie sich austauschen und bei Problemen Hilfe in Anspruch nehmen können. Ein Rundum-Sorglos-Paket. Ein Großteil des Trainings absolvieren die Läuferinnen allein. „Aber jede Woche haben wir ein gemeinsames, organisiertes Training. Viele treffen sich außerdem in der Runbase, um von dort gemeinsam zu laufen oder nehmen an den Läufen der Adidas Runners teil“, erzählt Tobias Singer. Der Background und die Beweggründe der Teilnehmerinnen für die Projektteilnahme sind breit gefächert. „Unsere Läuferinnen sind zwischen 22 und 31 Jahren alt und haben total unterschiedliche Leistungsstände und auch Gründe, weshalb sie mitmachen. Viele sind Laufanfängerinnen, eine Teilnehmerin kommt ——— 026 LÄUFER & LEUTE LL 022-027_laufen.de_mag_2017_04_switzer.indd 26 01.06.2017 13:45:32

15 Berlinerinnen und 20 Läuferinnen aus anderen Städten bereiten sich gemeinsam auf ihr Marathon-Debüt vor. Joyce Binneboese (linkes Bild unten springend) war 2016 selbst Starterin bei „Who Said Girls Can‘t Race“ – jetzt steht sie den Teilnehmerinnen als Coach zur Seite beispielsweise aus einer langen Krankheitsphase“, erzählt Joyce Binneboese. Was aber alle eint ist: Keine ist bereits einen Marathon gelaufen und allein hätte es sich kaum eine zugetraut, das Projekt Marathon in Angriff zu nehmen. So auch Ekaterina Gribanova, die im September in Berlin ihren ersten Marathon finishen will. „Allein hätte ich das definitiv nicht gewagt. Allein fordert das mindestens noch einmal doppelt so viel Willenskraft“, meint sie. „So habe ich ein super Team um mich herum. Und wir Läuferinnen können uns auch gegenseitig unterstützen.“ Das weiß auch Joyce aus ihrer Erfahrung im vergangenen Jahr: „Den ersten Longrun über 35 Kilometer allein zu absolvieren, ist kein Spaß. Aber in der Gruppe geht das viel besser.“ Und eines weiß sie noch: „Das Projekt Marathon ist eine spannende, emotionale Reise. Und es gibt einem viel, was man auch mit in den Alltag nimmt. Willenskraft zum Beispiel, denn einen Marathon läuft man nicht nur mit den Beinen, sondern auch mit dem Kopf.“ Und wer einen Marathon schafft, der bekommt einen kleinen Einblick in das, was man alles erreichen kann, wenn man nur will. Nicht nur im Sport – auch im sonstigen Leben. BEREIT FÜR DEN NÄCHSTEN IMPULS? POLAR M430 GPS-TRAININGSCOMPUTER NEU FOLGE DEINER LEIDENSCHAFT INTEGRIERTES GPS PULSMESSUNG AM HANDGELENK LAUFPROGRAMME RUNNING INDEX FITNESS TEST 022-027_laufen.de_mag_2017_04_switzer.indd 27 01.06.2017 13:45:34

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# 05 | 2016 September/Oktober