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In der Winter-Ausgabe liest du auf 132 starken Seiten, wie du gesund schlemmen kannst und fit und schlank durch den Winter kommst. Mit den besten Tipps fürs Indoor-Training, aber auch für Läufe im Freien. Außerdem in dieser Ausgabe: Nie mehr Stress. Wir verraten, wie jeder Zeit fürs Laufen findet. So schützt Sport vor Krebs: Die neuesten Erkenntnisse. Mehr Sicherheit: Stirnlampen im Test.

KEIN WEG IST LANG, WENN

KEIN WEG IST LANG, WENN MAN IHN MIT EINEM FREUND AN DER SEITE BESCHREITET. DAS SAGT EIN JAPANISCHES SPRICH­ WORT. DAVON LIESS SICH SANDRA MASTROPIETRO LEITEN, ALS SIE MIT ZWEI FREUNDINNEN AUFBRACH, UM JAPAN ZU ENTDECKEN UND AUF DEN MIT 3776 METERN HÖCHSTEN BERG DES LANDES ZU LAUFEN. IHR UNTERNEHMEN FUJI. Unser Ziel: Japan erlaufen. Wie genau, das wussten weder meine Asics-Frontrunner-Kolleginnen Juliane und Andrea noch ich beim Abflug. Nur so viel war klar: Auf den höchsten Berg des Landes müssen wir. Der Fuji zieht uns magisch an. Er gilt schon seit Jahrhunderten als heilig. Der Kaiser ordnete die Verehrung eines Gottes an, um den Vulkan zu besänftigen, der zuletzt im 18. Jahrhundert ausgebrochen ist. Ansonsten wollten wir alles auf uns zukommen lassen; Land und Leute kennenlernen, die Eindrücke aufsaugen, uns treiben lassen und laufend entdecken. TAG 1: DIE ANKUNFT Tokio empfängt uns in seiner ganzen Pracht. Blinkende Lichter, intensive Farben, Videospiel-Sound an jeder Ecke, aufgeblasene Mangafiguren. Überraschend schwüles Klima, noch überraschendere Sauberkeit. Viele Menschen und doch kein „großstadtbedingter Körperkontakt“. Erwartungsvoll schnüren wir die Laufschuhe, um weitere erste Eindrücke zu sammeln und dem Jetlag davonzurennen. Die hohe Luftfeuchtigkeit und der flugbedingte Schlafmangel lassen uns schwer schnaufen, doch die pulsierende Stadt mit ihrer markanten Eigenheit treibt uns immer weiter voran. So passieren wir den Kaiserpalast, durchlaufen das In-Viertel Shibuya und staunen im Bankenviertel über futuristische Hochhausgebilde. TAG 2: DESTINATION HEILIGER BERG Etwa 130 Kilometer westlich der japanischen Hauptstadt liegt der Mount Fuji. Ein inaktiver Vulkan, die höchste Erhebung Japans und Ort der religiösen Verehrung. Ein Muss für alle Japan-Touristen, also auch für Juliane, Andrea und mich. Die Anreise aus Tokio erfolgt mit einem öffentlichen Fernbus. Wir stechen mit unseren hochgewachsenen Körpern und hellen Haaren förmlich aus der Passagiermenge heraus. Ein höflicher Abstand, scheue Blicke sowie ein vorsichtig angedeutetes Lächeln unter dem Mundschutz sind die Reaktionen der Einheimischen auf drei sportliche gekleidete Mädels mit Trailrucksack auf dem Rücken und Abenteuerlust im Blick. Nach vier Stunden Fahrzeit (zwei davon Stop and Go in Tokios Rush Hour) finden wir uns am Fuße des Mount Fujis wieder und bahnen uns unseren Weg durch Fujiyoshida, einem ganz unspektakulären, trist wirkenden Ort, indem sich unsere AirBnB Unterkunft (ein von Privatperson an Privatpersonen vermietetes Haus) befindet. Die Navigation stellt dank entsprechender Apps auf dem Handy kein Problem dar. Im traditionell eingerichteten Haus (wie aufregend!) angekommen, fragen wir unseren Gastgeber nach einem vegetarischen Restaurant in der Nähe. Als Antwort bekommen wir einen fragenden Blick. „What does vegetarian mean?“, (übersetzt: „Was heißt vegetarisch?“) entgegnet er uns etwas unsicher. Wir erklären es ihm. Entsetzt schüttelt er den Kopf. „You mean you do not eat fish or pork? I can’t believe…“ („Ihr wollt mir sagen, dass ihr weder Fisch noch (Schweine-)Fleisch esst? Das kann ich nicht glauben!“) Also ab in den Supermarkt: Reis, Nüsse, Gemüsesticks, Chips, Getreideriegel und in Essig eingelegte Gurken für Andrea und mich, freie Auswahl für unsere „Allesesserin“ Juliane, die sich mutig durch das unlesbare Angebot an vorgewärmten Speisen testet. Zurück in der Unterkunft starten wir mit den Vorbereitungen für unser großes Vorhaben. Die Besteigung oder besser „Belaufung“ des Fuji bei Nacht. Das Ziel: ein Sonnenaufgang über den Wolken. Also heißt es Stirnlampen laden, Strecke auf die Garmin spielen, Nahrung sortieren, Trinkblasen bis zum Anschlag füllen und ganz wichtig: Die Notfallschokolade griffbereit verstauen! Handschuhe, Mütze sowie die dicke Jacke scheinen angesichts der schwülen Temperatur zwar skurril und werden nur widerwillig verpackt, gehören aber dennoch zur Pflichtausrüstung. So verlieren wir uns in der Planung, in unseren Erwartungen über das Bevorstehende und unserer Nervosität. Als wir endlich die dringend nötige Nachtruhe einläuten, ist es bereits dunkel. Das angedachte „Vorschlafen“ vor dem nächtlichen Anstieg wird zum angespannten Rumwälzen auf dem traditionellen Boden aus Reisstroh (genannt Tatami), auf welchem wir unsere dünnen Futonmatten ausgebreitet haben. EIN HÖFLICHER ABSTAND, SCHEUE BLICKE SOWIE EIN VORSICHTIG ANGEDEUTETES LÄCHELN UNTER DEM MUND­ SCHUTZ SIND DIE REAKTIONEN DER EINHEIMISCHEN AUF DREI SPORTLICH GEKLEIDETE MÄDELS MIT TRAILRUCKSACK AUF DEM RÜCKEN UND ABENTEUERLUST IM BLICK. ——— 018 EVENTS & REISEN ER 016-025_laufen.de_mag_2016_06_japan.indd 18 28.10.2016 18:43:18

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# 05 | 2016 September/Oktober