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So fit macht laufen: In der Winterausgabe des Magazins von laufen.de liest du, warum du jetzt starten solltest, wenn du eine Top-Figur haben willst, sobald die ersten warmen Tage nach draußen locken. Und: Eiweiß? Fett? Kohlenhydrate? Darauf kommt es bei der Ernährung wirklich an. | Mehr Sicherheit: So machst du dich sichtbar, wenn's im Winter dunkel ist. | Mehr Zeit fürs Training gewinnen

EVENTS & REISEN

EVENTS & REISEN HALBMARATHON IN MEXIKO-CITY HÖHE UND HEUSCHRECKEN BESIEGT EIN HALBMARATHON IM FÜNF-MINUTEN-TEMPO PRO KILOMETER. DAS WAR DER PLAN. ABER ANITA HORN MUSSTE IN MEXIKO-CITY ERKENNEN, DASS DAS NICHT SO LEICHT IST, WENN MAN IM GLEISSENDEN SONNENLICHT AUF 2250 METERN HÖHE LÄUFT UND AM ABEND VORHER DIE TRADITIONELLE PASTA DURCH GERÖSTETE HEUSCHRECKEN ERSETZT HAT. EINE REPORTAGE ÜBER DEN LAUF DURCH MEXIKOS METROPOLE, BEVOR DIESE VON DEM SCHWEREN ERDBEBEN AM 19. SEPTEMBER GETROFFEN WURDE. Text: Anita Horn | Fotos: Anita Horn, Thinkstock Meine zweite Reise nach Mexiko hat bestätigt, was ich schon nach der ersten vor einigen Jahren wusste: Ich liebe dieses Land! Natur und Klima – ein Traum. Das Essen – bunt und lecker. Die Menschen – freundlich und offen. Dazu: jede Menge Kultur und tolle Veranstaltungen. So wie der Mexiko-Halbmarathon „Medio Maratón CDMX Banorte“. 25.000 Starterinnen und Starter stehen am frühen Morgen in den Startblöcken. Es ist noch dunkel und ein bisschen frisch. Einige laufen sich warm, manche hören Musik, die meisten aber genießen die Stimmung, plaudern, lachen, posieren für Fotos, machen sich keinen Stress. Mexiko eben. ——— 012 EVENTS & REISEN ER 012-015_laufen_de_mag_2017_06_mexiko-hm.indd 12 06.10.2017 11:15:07

Nachdem sie sich jegliche Ambitionen endgültig aus dem Kopf geschlagen hatte, genoss Anita Horn auf den letzten Kilometern Aussicht und Stimmung WENN DU MICH KOLLA- BIEREN SIEHST, BITTE DRÜCK‘ AUF DIE PAUSE- TASTE MEINER GARMIN Den Spruch hörte Anita Horn vor dem Start. Mexikos Läufer sind hart im Nehmen ... Zum Warm-up die Nationalhymne Kurz vor sieben, nur noch wenige Minuten bis zum Startschuss. Der Moderator fordert alle auf, die mexikanische Nationalhymne zu singen. Gänsehaut-Feeling. Die Spannung steigt. Ich bin guter Dinge, dass wir einen super Lauf hinlegen werden. Wir, das sind Franzi und ich. Zwei Freundinnen auf Reisen. In Köln sind wir im selben Triathlon-Verein. Klar, dass wir auf unserem Trip durch Mexiko einen „kleinen“ Wettkampf mitnehmen. Dafür sind wir extra die gut 1000 Kilometer von Mérida – einer wunderschönen Stadt auf der Halbinsel Yucatán und Dreh- und Angelpunkt unserer Reise – nach Mexiko-City geflogen. Zwei Tage vor dem Wettkampf, um uns zu akklimatisieren. Immerhin liegt die 20-Millionen-Metropole 2250 Meter über dem Meeresspiegel. Doch die Höhe merken wir kaum. Keine Schnappatmung, kein Smog, keine Kreislaufprobleme. Insektensnacks, Chilis und Steak Da wir auch im Training hin und wieder 20 Kilometer und mehr laufen, haben wir uns auf das Rennen nicht großartig vorbereitet, sondern das mexikanische Großstadtleben genossen und uns durch die nationale Küche geschlemmt. Wir sind über Märkte geschlendert, auf denen es Chapulines (geröstete Mini-Heuschrecken) und Moles (Saucen aus Gewürzen und Chilis) gab. Wir haben an Straßenständen Tortillas gefuttert und das wahrscheinlich beste Vanilleeis der Welt probiert. Nachdem wir unsere Startunterlagen abgeholt hatten, haben wir uns noch ein Bier und ein saftiges Steak im „Mercado Roma“ gegönnt, den man als permanent installiertes, stylisches Street Food Festival bezeichnen könnte. Was sollte bei dieser Vorbereitung noch schiefgehen beim Rennen am nächsten Morgen? Um Punkt 7 Uhr morgens ertönt dann ein lauter Knall und die zähe Masse bewegt sich Block für Block Richtung Startlinie – überall das vertraute Piepsen von Pulsuhren und Zeitnahme-Chips. Dann traben wir los. Mit 25.000 anderen. Und wir werden schnell nervös, versuchen an den gemütlicheren Teilnehmern vorbeizukommen. Aber die Straßen können noch so breit sein – bei dieser Menge an Läufern „verläuft“ sich auch nach den ersten Kilometern rein gar nichts. Die Strecke ist regelrecht verstopft mit Menschen, die sich im Sechser-Schnitt LAUFEN.DE ——— 013 012-015_laufen_de_mag_2017_06_mexiko-hm.indd 13 06.10.2017 11:15:15

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