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VOM LAUFMUFFEL ZUM

VOM LAUFMUFFEL ZUM DAUERLÄUFER LAUFEN FAND MICHAEL KALISCH LANGE EINFACH NUR UNERTRÄG- LICH LANGWEILIG. DOCH SEIN 30. GEBURTSTAG LIESS IHN IN VIELEN DINGEN UMDENKEN. ER HÖRTE AUF ZU RAUCHEN UND FING AN ZU LAUFEN – UND KANN SICH SEIT- DEM EIN LEBEN OHNE NICHT MEHR VORSTELLEN. Text: Anja Herrlitz | Fotos: 361° ——— 066 LÄUFER & LEUTE LL 066-067_laufen_de_mag_2017_06_361grad_kalisch.indd 66 04.10.2017 11:44:57

Mit 30 Jahren beschloss Michael Kalisch, dass jetzt mal Schluss sein müsste. Schluss mit ein paar Angewohnheiten, die sich in sein Leben geschlichen hatten. Und die dort eigentlich nichts zu suchen hatten. Er rauchte. „Anfangs habe ich das nur am Wochenende auf Partys gemacht, irgendwann wurde es Gewohnheit“, erzählt der 35-Jährige. Sport war dafür gerade keine Gewohnheit. Nachdem der Sozialversicherungsfachangestellte als Kind so ziemlich alles versucht hatte, von Fußball, Judo und Kung Fu über Wakeboarden bis zum Surfen, war seine Sportbegeisterung etwas eingeschlafen. „Da hat der körperliche Verfall eingesetzt“, erzählt Michael Kalisch lachend. „Das hat sich auf der Waage wiedergespiegelt.“ Also drückt er nicht nur die letzte Zigarette im Aschenbecher raus, sondern fängt auch wieder an Sport zu treiben – und geht ausgerechnet laufen. Ausgerechnet? Ja, ausgerechnet. Denn Laufen stand auf seiner Liste der liebsten Sportarten lange ganz weit unten. „Ich fand es einfach nur unerträglich langweilig“, erzählt er schmunzelnd. Wieso er dann ausgerechnet die alte Laufschuhe rauskramte, weiß er heute gar nicht mehr so genau. „Wahrscheinlich, weil es am einfachsten war. Schuhe und Klamotten hatte ich da. Ich musste mich in keinem Verein anmelden und konnte ganz unverbindlich testen, ob es was für mich ist.“ Und ob es was für ihn war! „Ich hatte gar keine Probleme, meine Motivation zu behalten. Ich musste mich sogar eher bremsen, weil meine Euphorie so groß war“, erzählt er rückblickend. „Meine Kilos sind gepurzelt und da wurde ich natürlich immer motivierter. Konditionell war ich auch super drauf.“ Kein Wunder, dass die ersten Wettkämpfe nicht lange auf sich warten lassen. „Ich wollte andere Laufbegeisterte treffen!“ Nach sechs Monaten Lauftraining läuft er zum ersten Mal in einem Wettkampf auf Zeit – und ist mit seinen 1:21 Stunden für 15 Kilometer zufrieden. Der erste Halbmarathon folgt wenig später. „Die Stimmung auf und neben der Strecke hat mich so beeindruckt, dass ich ab da am liebsten an jedem Wochenende an einer Laufveranstaltung teilnehmen wollte.“ Michael Kalisch ist infiziert. Mit dem Laufvirus. 2016 läuft er im Frühjahr in Hamburg seinen ersten Marathon in 3:31:10 Stunden – und gleich noch drei weitere im selben Jahr. Michael Kalisch nimmt oft an Wettkämpfen teil und genießt die Atmosphäre. „Aus den Wettkämpfen ziehe ich auch meine Motivation“, erklärt er. „Wenn in den nächsten Monaten kein Lauf ansteht – was fast nie vorkommt – dann würde mir schon etwas fehlen. Die Aussicht auf einen Wettkampf beflügelt mich.“ Aber es muss nicht immer ein Wettkampf sein. Er mag es gerne auch mal ungezwungen. Nachdem er im vergangenen Jahr bei den Marathons auch immer die Zeit im Auge hatte, genießt er es derzeit vor allem, einfach zu laufen. „Und nach einem stressigen Arbeitstag tut es mir gut, einfach meine Runde zu drehen. Ein, zwei Kilometer, auf denen ich immer noch über den Tag nachdenke, brauche ich immer. Dann schalte ich den Kopf aus und laufe einfach. Das ist ein wunderschönes Gefühl.“ Mit dieser neugewonnen Lockerheit will er im kommenden Jahr auch sein nächstes Ziel angehen: seinen ersten Ultralauf. Auch seine Urlaube verbindet Michael Kalisch mittlerweile immer öfter mit seiner Laufleidenschaft. Während Städtetrips nach Stockholm und Barcelona lief er einen Marathon. Seine Freundin bummelte in der Zeit durch die Stadt und feuerte ihn an. „Eine fremde Stadt laufend zu erleben ist für mich ein unbeschreibliches Gefühl.“ Und dieses Gefühl teilt er gerne auch über Instagram. Da ist er als running.emkay unterwegs. „Am Anfang wollte ich so für mich meine Fortschritte im Training dokumentieren“, erzählt er. „Das ist aber auch bei anderen gut angekommen. Mich macht es auch glücklich, wenn ich anderen Tipps geben kann. Wenn ich nur einen mehr zum Laufen bewegen kann, ist das ein schönes Gefühl.“ Seit diesem Sommer ist er auch als Markenbotschafter für die Sportmarke 361° unterwegs, deren Credo „One Degree Beyond“ ihn überzeugt hat. Das steht bei 361° für den einen Grad mehr Leidenschaft und Liebe zum Produkt und in der Entwicklung, damit Sportler alles aus sich herausholen und über sich hinauswachsen können. Genauso wie Michael Kalisch es regelmäßig tut – oder auch für die Zukunft plant. „Ich hatte auch Lust, bei einer Marke dabei zu sein, die noch nicht so bekannt ist und vielleicht etwas mit aufzubauen“, meint er. Außerdem genießt er den Austausch mit den anderen Markenbotschaftern, die er beim gemeinsamen Fotoshooting kennengelernt hat. Und vielleicht können sie gemeinsam mit ihrer ansteckenden Liebe für das Laufen noch so einige dafür begeistern. LAUFEN.DE ——— 067 066-067_laufen_de_mag_2017_06_361grad_kalisch.indd 67 04.10.2017 11:44:59

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